Der Grenzgang Biedenkopf und die Frühstücksplätze!
Der Biedenkopfer Grenzgang ist eines der traditionsreichsten historischen Heimatfeste Deutschlands, welches in einem Turnus von 7 Jahren gefeiert wird. Der Grenzgang Biedenkopf hat seinen Ursprung im 17. Jahrhundert, als er zur Beilegung von Waldgrenzstreitigkeiten diente. Heute ist es ein mehrtägiges, identitätsstiftendes Volksfest mit vielen Tausend Teilnehmern. Drei Tage lang ziehen die Grenzgänger aus, um die Stadtwaldgrenze Biedenkopfs zu begehen. Jeder der drei Tage besteht im Kern aus einer frühmorgendlichen Aufstellung der Gesellschaften auf dem Marktplatz in Biedenkopf und der sich daran anschließenden Grenzbegehung bis zu einem Frühstücksplatz mit traditionellen Waldrasten, sowie einer Fortsetzung der Grenzbegehung und einem Marsch zurück in die Stadt. Am Nachmittag ziehen die Gesellschaften weiter zum Festplatz, wo der Tag im Zelt bei Musik und Tanz seinen Abschluss findet.
- Grenzgangstag 1: Frühstücksplatz "Auf der Sackpfeife"
- Grenzgangstag 2: Frühstücksplatz "Hasenhardt"
- Grenzgangstag 3: Frühstücksplatz "Gespaltener Stein"
Die Grenzgangskarte zeigt den Verlauf der Gemarkungsgrenzen der Stadt Biedenkopf mitsamt weiterer Informationen zur Lage und Nummer der Grenzsteine, welche diese markieren. Zusätzlich sind touristische und heimatkundliche Details eingetragen, die im Kontext unseres historischen Heimatfestes von Bedeutung sind. Urheber: Amt für Bodenmanagement, Marburg (Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation); Gestaltung: Walter Achenbach.
