Frühstücksplatz Gespaltener Stein

Am 3. Grenzgangstag werden insgesamt 10,7 Kilometer Grenze begangen. Von der Ludwigshütte (Kahn) bis zum Frühstücksplatz "Gespaltener Stein" (siehe das Bild oben) sind es 5,1 Kilometer Grenzstrecke; vom Frühstücksplatz bis zur Erlenmühle an der Lahn sind es 5,6 Kilometer Grenzstrecke. Der gesamte Grenzweg am Tag 3 enthält 612 Meter Steigung und 634 Meter Gefälle. Zusammen mit dem Hin- und Rückweg zur/von der Grenze beträgt die Gesamtmarschlänge am dritten Tag 16,3 Kilometer. 

Die Grenzsteine

Die Grenzbegehung am 3. Tag umfasst die Abschnitte Stein Nr. 273 - Stein Nr. 227, sowie, nach der Waldrast, Stein Nr. 227 - Stein Nr. 157. Auf dem Frühstücksplatz steht der Stein Nr. 227 (siehe Abbildung). Der in 1950 neu gesetzte Grenzstein wurde auf der Anrainerseite nicht wie historisch üblich mit GB (Grund Breidenbach), sondern mit GW (für Gemeinde Wolzhausen) beschriftet.

Der Grenzweg am dritten Tag hat das größte Gefälle der dreitägigen Grenzbegehung inne. Zwischen Stein Nr. 159 und Nr. 158 rutschen die Grenzgänger am Thalenberg mit 59% Gefälle. Außerdem liegt auf der Strecke des letzten Tages der tiefste Punkt über NN der gesamten Grenzbegehung: 261 Meter beim Stein Nr. 157 in der Nähe der Erlenmühle an der Lahn. An dieser Stelle endet die Begehung am 3. Grenzgangstag und hier hält der Bürgeroberst seine Ansprache mit Ausblick auf den nächsten Grenzgang.

Die Hütte

Die Schutzhütte auf dem 3. Frühstücksplatz "Gespaltener Stein" wurde im Jahr 2002 von den Männerführern des Grenzgangs 1998 errichtet.

Organisiert wurde der Hüttenbau von Karl Funk, dem fünfmaligen 1. Führer der Männergesellschaft Thauwinkel-Eschenberg. In der Hütte erinnert eine Plakette an Karl Funk. Sein Sohn, Uwe Funk, führt heute den Grenzgangsverein Biedenkopf e.V. als 1. Vorsitzender an.